Start.Punkt.Martin-Luther-Viertel

Start.Punkt.Martin-Luther-Viertel
Förderung des Ankommens aller Menschen im Stadtteil in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen

Kontaktdaten

Begegnungsstätte Berliner Str. Salzgitter-Lebenstedt
Begegnungsstätte
Berlinerstr. 201
38226 Salzgitter
Telefonnummer: 
05341 29 69 339
Projektbeschreibung

Die unterschiedlichen Bewohnergruppen benötigen eine neue Form der Kommunikation, des Respektes, der Beteiligung und zwar in einer Form, die die neuen Lebenswelten und Lebenslagen von unterschiedlichen Kulturen und sozialen Werten berücksichtigt. Diese unterschiedlichen Kulturen benötigen einen längeren Lernprozess, um sie zu verstehen und erklären sich nicht von alleine.
Die neuen Bewohner/innen brauchen Begleitung, um in diesem Stadtteil anzukommen; ebenso müssen sich die länger und lange dort lebenden Bewohner/innen in ihrem Stadtteil unter den veränderten Bedingungen neu integrieren.
Die Gemeinwesenarbeit wird als die richtige Form der sozialen Arbeit gesehen, um den Herausforderungen konstruktiv begegen zu können. Aus diesem Grunde möchten sich die Einrichtungen in dem Martin-Luther-Viertel gegenseitig unterstützen und mit Hilfe der Gemeinwesenarbeit die soziale Arbeit im Stadtteil gemeinsam weiter entwickeln.
Folgende Einrichtungen wollen sich zu einer Kooperationsgemeinschaft zusammen schließen: Fachdienst Soziales, Fachdienst Senioren und Flüchtlinge, Fachdienst Bildung und Schulen, Fachdienst Kinder, Jugend und Familie, Jobcenter, TAG-Wohnungsaktiengesellschaft, Propstei Salzgitter-Lebenstdt, Wohlfahrtsverbände: AWO; DRK, Caritas, Diakonie

Der Stadtteil Martin-Luther-Viertel ist herausgefordert durch 800 Flüchtlingen, die vor kurzem in den Stadtteil gezogen sind. Zusätzlich leben in dem Stadtteil Migranten aus der Türkei , die dort bereits in der 1. und 2. Generation leben und sich wenig mit anderen sozialen Angeboten in Salzgitter vernetzen. In dem Stadtteil leben überdurchschnittlich viele alleinerziehende Mütter und alleinstehende Senioren. Die Herausforderungen und das Spannungsfeld für die Bevölkerung, die dort zum Teil schon lange leben und erst neu hingezogen sind, ist sehr hoch, weil die Lebenswelten und Lebenslagen sehr unterschiedlich sind.

Förderung des Ankommens aller Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen

Entwicklung einer neuen Beteiligungskultur / Engagement für den Stadtteil Martin-Luther-Viertel

- Bestandsaufnahme: über die Veränderungsprozesse im Stadtteil - Auswertung und Berücksichtigung der gesammelten Ideen von Probleme und guten Beispiele des Zusammenlebens im Martin-Luther-Viertel - Erarbeitung schriftliche Zielsetzung unter Beteiligung der Ideen von den Bewohner/innen , die bereits lange im Stadtteil leben und neu sind

Umsetzung der neuen Beteiligungskultur / Engagement für den Stadtteil Martin-Luther-Viertel

Informationsveranstaltung zur veränderten Situation im Martin-Luther Viertel

Förderung der nachbarschaftlichen Kontakte mit Focus auf aller Bewohner/innen

- Aufsuchende Arbeit, um die Menschen im Stadtteil kennen zu lernen und an den Planungen zu beteiligen - In den bestehenden Angeboten im Martin-Luther-Viertel, z.B. im Kindergarten, Kirchengemeinde, Generationentreff, Verbände die Möglichkeiten der geplanten Begegnungsstätte vorstellen - Einladung zu nachbarschaftlichen Aktionen ( offenes Cafe ,im Stadtteilfeste, Infoveranstaltungen, Gemeinsames Kochen, Kreatives Gestalten - Einrichtungen und Menschen lernen sich mit ihren Stärken und Ressourcen kennen, die sie in das Gemeinwesen einbringen können - Abend der Kulturen (Feste, Essensgewohnheiten, Traditionen in ihrem Land)

Aufbau der Gemeinwesenarbeit in dem Stadtteil Martin-Luther-Viertel

Aufbau der Kooperationsgemeinschaft und Analyse der Probleme und Ressourcen

- Einrichtung einer Kooperationsgemeinschaft vor Ort und Verständigung auf die Zusammenarbeit von Gemeinwesenarbeit im Stadtteil. - Analyse der Probleme und Ressourcen, die im Stadtteil beobachtet werden

Erarbeitung Konzept

- die Kooperationsgemeinschaft verständigt sich auf gemeinsame Ziele und Maßnahmen - es wird ein gemeinsames Handlungskonzept erarbeitet

Gemeinsame Umsetzung von Gemeinwesenarbeit

- die Koopertionsgemeinschaft stimmt die Aufgaben und Angebote untereinander ab und klärt die Verantwortung für die einzelnen Bereiche

Errichtung einer Begegnungsstätte

Inhaltliche und strukturelle Ausgestaltung der Begegnungsstätte

- die Kooperationsgemeinschaft plant und baut die Begegnungsstätte gemeinschaftlich auf - Wahl eines Leitungsgremiums, in dem Entscheidungen getroffen werden können - Aufbau und Ausbau von Angeboten der Kooperationsgemeinschaft

Errichtung der Begegnungsstätte

- Gemeinsame Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes - Gemeinsame Planung und Gestaltung der Räume nach Bedarf

Beteiligung der Bevölkerung bei der Gestaltung der Begegnungsstätte

Bevölkerung des Martin-Luther-Viertels zu ihren Bedarfen und Ressourcen befragen (z.B In einer Ideenbörse) - Bevölkerung bei der Gestaltung der Räume mit einbeziehen, Mieterzeitung, Gemeindeblatt - Impuls geben z.B. durch Tag der offenen Tür in der Begegnungsstätte mit Beteiligung aller sozialen Einrichtungen im Stadtteil - Informationsveranstaltung, Ideenbörse, um neue Angebote zu sammeln
Name des Projektgebietes: 
Martin-Luther-Viertel (Salzgitter-Lebenstedt)
Stadttyp: 
Großstadt (über 100.000 Einwohner)
Einwohnerzahl des Projektgebietes: 
12000
Das Projektgebiet liegt im Programmgebiet „Soziale Stadt“: 
nein
Quelle / Anmerkungen: 
Sozialdaten Stadt Salzgitter
Abgrenzung des Projektgebietes: 
Städtestr, Albert-Schweitzer-Str., Neißestr, Bahngleise
Projektgebiet geprägt durch: 
Erhöhter Modernisierungsbedarf bei Wohngebäuden, Wenig attraktives Wohnumfeld, Schlichtwohnungsbau vorhanden, Fehlen von Einrichtungen mit Treffpunkt-Charakter, Fehlende Sicherheit im öffentlichen Raum, Ein schlechtes Gebietsimage, Starke und übermäßig schnelle Veränderung der Bewohnerstruktur, Vermehrten Zuzug von Flüchtlingen, Zunahme von Transferleistung
Merkmale des Projektgebietes: 

Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Menschen die Transferleistungen beziehen (gesamt)

Arbeitslose Menschen (gesamt)

Alleinerziehende

Anteil der älteren Bewohner/innen (ab 60 Jahre)

Stellungnahme Kommune / Landkreis: 
Voruntersuchung Soziale Stadt/Gebietsabgrenzung: 
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