Nachbarschaftsbüro Düsternort

Nachbarschaftsbüro Düsternort
eine Einrichtung des Diakonischen Werkes

Zielgruppe

Kontaktdaten

Nachbarschaftsbüro Düsternort
Elbinger Str. 8
27755 Delmenhorst
Telefonnummer: 
04221- 981630
Projektbeschreibung

Das Nachbarschaftsbüro Düsternort ist eine Einrichtung des Diakonischen Werkes des ev.-luth. Kichenkreises Delmenhorst/Oldenburg-Land.

Das Nachbarschaftsbüro ist:

- ein Treffpunkt für Menschen im Stadtteil.

- ein Ort, um gemeinsam aktiv zu werden, für (freiwilliges) Engagement im und für den Stadtteil. Beim Umsetzen eigener Ideen bietet das Büro Unterstützung und einen Rahmen.

- eine Anlaufstelle für Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils mit Beratungsbedarf in allen Lebenslagen. Gemeinsam mit den Bewohnerinnen klären wir die Situation und besprechen, welche weiterführende Unterstützung (Fachdienste, Beratungsstellen, Ansprechpartner) sie in der Stadt finden können.

- Knotenpunkt für gemeinsame Aktivitäten im Stadtteil (Stadtteilfeste, Sommerferienprogramm) und Themen, die den Stadtteil bewegen.

Auch einige Projekte des Nachbarschaftsbüros, wie z.B. das Osterfrühstück, die Nähwerkstatt, Nordic Walking-Nordic Talking , die Fahrradwerkstatt , das Winterkino, das WinD Café, die Aktivierende Befragung sind hier auf der Plattform.

Auf Facebook und Youtube hat das Nachbarschaftsbüro auch eine Seite, wo aktuelle Projekte und Angebote hochgestellt werden.

Seit Anfang 2013 wurden im Stadtteil Düsternort zahlreiche Flüchtlingsfamilien mit Kleinkindern, schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen untergebracht. Sie kommen u.a. aus Syrien, Afghanistan, Serbien. Von der Stadt wurden diesen Familien Wohnungen im Bestand der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GSG zugewiesen, welche durch eine private Firma mit  gebrauchten Möbeln und etwas Hausrat eine Grundausstattung erhalten haben. Die Verhältnisse sind beengt und die Belegung einer Zweiraumwohnung mit 2 Erwachsenen und drei Kindern keine Seltenheit.

Obwohl sich der neue Lebensmittelpunkt in Düsternort, Delmenhorst, befindet, sind viele dieser Menschen noch fremd und sind nicht wirklich im Stadtteil angekommen. Sie haben weder Deutschkenntnisse noch kennen sie die deutsche Kultur oder die hiesige Lebensweise. Sie benötigen daher ein freundliches Zugehen, Orte, an denen sie neue Kontakte knüpfen können, Ansprechpartner für ihre Sorgen und Nöte und Menschen, die Ihnen zur Seite stehen.
Im Stadtteil gibt es zudem Zuwanderer, die schon etwas länger hier wohnen aber nur über wenig Kontakte und Netzwerke verfügen.

Soziales Miteinander & Soziale Teilhabe

Stärkung der Nachbarschaft

Die BewohnerInnen im Quartier können sich durch die verschiedenen Angebote und Projekte im Nachbarschaftsbüro kennenlernen. Dadurch kommen sie ins Gespräch und können sich gegenseitig austauschen, sich ihre verschiedenen Kulturen, Ansichtsweisen und Probleme nahelegen und versuchen diese gemeinsam zu lösen. Vielen Menschen im Quartier bietet das Nachbarschaftsbüro raus zu gehen und an etwas teilzunehmen, was sie ohne die Angebote nicht tun würden.

Einzelfallhilfe

- Bewohner werden unterstützt Formulare zu verstehen und auszufüllen - Nachbarn erhalten Informationen um neue Nachbarn zu begleiten - Unterschiedlichste Themen in der Beratung - Hilfe beim Briefe formulieren und Schreiben - Stärkung der Alltagskompetenz - Weiterleitung und Informationen zu Fachdiensten/Spezialisten -> Wegweiserberatung Beratung zu allg. Verbraucherthemen nimmt zu (Verträge, neue Medien, Handy)

Bürgerschaftliches Engagement

In Form einer dauerhaften Bewohnerinitiative im Quartier soll das bürgerschaftliche Engagement stetig aufgebaut und erhalten werden! Die BewohnerInnen haben jeden Tag die Möglichkeit in den Nachbarschaftstreff zu gehen und an einem Projekt teilzunehmen, oder aber auch selbst ein Projekt anzubieten und durchzuführen. Sie haben hier die Möglichkeit ihre Anregungen laut auszusprechen und gemeinsam mit anderen daran zu arbeiten, damit sich das ändert. Die Mitarbeiter im Nachbarschaftsbüro unterstützen jeden Engagierten. Außerdem wird das Ehrenamtliche Engagement auch gefördert.
Stadttyp: 
Mittelstadt (20.000 - 100.000 Einwohner)
Einwohnerzahl des Projektgebietes: 
4600
Das Projektgebiet liegt im Programmgebiet „Soziale Stadt“: 
nein
Projektgebiet geprägt durch: 
Erhöhter Modernisierungsbedarf bei Wohngebäuden, Bauliche Mängel in der vorhandenen Infrastruktur, Schlichtwohnungsbau vorhanden, Starke und übermäßig schnelle Veränderung der Bewohnerstruktur, Vermehrten Zuzug von Flüchtlingen, Zunahme von Transferleistung
Merkmale des Projektgebietes: 

Ausländische Bewohner/innen

BewohnerInnen des Stadtteils haben zusammen mit dem Nachbarschaftsbüro Düsternort dieses Video gezeichnet, gesprochen und gefilm
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