Das Willkommen in Düsternort (WinD) Café

Das Willkommen in Düsternort (WinD) Café

Kontaktdaten

Nachbarschaftsbüro Düsternort
Elbinger Str. 8
27755 Delmenhorst
Telefonnummer: 
04221- 981630
Projektbeschreibung

Das „Willkommen in Düsternort-Café“ wurde im März 2014 gegründet. Anfangs noch mobil unterwegs, so ist es inzwischen zu einer festen Institution im Stadtteil geworden. So sind bei den wöchentlichen Treffen bis zu 45 BesucherInnen anwesend.
Bei den offenen und kostenlosen Treffen gibt es die Möglichkeit, sich in einer gemütlichen Atmosphäre bei Kaffee, Tee und Keksen auszutauschen. Gleichzeitig bietet das WinD-Café die Gelegenheit zur Kontaktaufnahme zu MitarbeiterInnen von Einrichtungen und zu BewohnerInnen in Düsternort.
Das WinD-Café soll dazu beitragen, dass neu zugezogene Menschen sich willkommen fühlen und ihnen einen Anknüpfungspunkt bieten. Somit soll ein Grundstein dazu gelegt werden, dass Neubürger nicht Fremde oder Fliehende bleiben, sondern zu neuen Nachbarn werden.
Durch die regelmäßige Teilnahme der Mitarbeiterinnen am Wind-Café sind diese bei vielen geflüchteten Familien bekannt. Dies führt dazu, den Weg zum Nachbarschaftsbüro zu ebnen und Schwellenängste zu nehmen. Nicht nur als Anlaufstelle bei Problemen, sondern auch im Hinblick auf das Ziel, die neuen NachbarInnen in bestehende Projekte einzubeziehen und die Nachbarschaft positiv zu fördern, ist das WinD-Café zu einem wichtigen Baustein unserer Arbeit geworden. Auch neue Aktionen des Nachbarschaftsbüros können so persönlich und zeitnah geplant und beworben werden, was die Entscheidung zu der Teilnahme erleichtert.

Themen sind:

Woher komme ich?
Warum bin ich in Deutschland?
Wie habe ich in meinem Herkunfsland gelebt?
Wie lebe ich hier?
Mein Bild von Deutschland - Vorher und nachher
Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Kulturen
Meine Erfahrungen in Deutschland - positiv und negativ
Wie stelle ich mir meine Zukunft vor?
Welche Schritte muss ich dafür unternehmen?

Seit Anfang 2013 wurden im Stadtteil Düsternort zahlreiche Flüchtlingsfamilien mit Kleinkindern, schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen untergebracht. Sie kommen u.a. aus Syrien, Afghanistan, Serbien. Von der Stadt wurden diesen Familien Wohnungen im Bestand der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GSG zugewiesen, welche durch eine private Firma mit  gebrauchten Möbeln und etwas Hausrat eine Grundausstattung erhalten haben. Die Verhältnisse sind beengt und die Belegung einer Zweiraumwohnung mit 2 Erwachsenen und drei Kindern keine Seltenheit. Obwohl sich der neue Lebensmittelpunkt in Düsternort, Delmenhorst, befindet, sind viele dieser Menschen noch fremd und sind nicht wirklich im Stadtteil angekommen. Sie haben weder Deutschkenntnisse noch kennen sie die deutsche Kultur oder die hiesige Lebensweise. Sie benötigen daher ein freundliches Zugehen, Orte, an denen sie neue Kontakte knüpfen können, Ansprechpartner für ihre Sorgen und Nöte und Menschen, die Ihnen zur Seite stehen. Im Stadtteil gibt es zudem Zuwanderer, die schon etwas länger hier wohnen aber nur über wenig Kontakte und Netzwerke verfügen.
 

Positive Willkommenskultur schaffen

Untereinander und mit Alt-Düsternortern zu vernetzen

Über Hilfs- und Beratungsangebote zu informieren

Mit eigenen Ideen zu beschäftigen und Unterstützung bei der Umsetzung zu erhalten

Das WinD Café fördert das positive Miteinander der Bewohner mit den verschiedensten Kulturen. Die Informationsvermittlung und Aufklärung der einheimischen Bevölkerung über die Lebenssituation von Flüchtlingen sind daher ebenfalls ein Anliegen der WinD-Initiatoren, um mögliche Ressentiments abzubauen. Auch sollen dafür zusätzliche Angebote und Aktionen während und außerhalb der regelmäßig WinD-Treffen für Kinder und Erwachsene initiiert und durchgeführt werden
Name des Projektgebietes: 
Delmenhorst-Düsternort
Stadttyp: 
Mittelstadt (20.000 - 100.000 Einwohner)
Einwohnerzahl des Projektgebietes: 
4600
Das Projektgebiet liegt im Programmgebiet „Soziale Stadt“: 
nein
Projektgebiet geprägt durch: 
Erhöhter Modernisierungsbedarf bei Wohngebäuden, Bauliche Mängel in der vorhandenen Infrastruktur, Schlichtwohnungsbau vorhanden, Starke und übermäßig schnelle Veränderung der Bewohnerstruktur, Vermehrten Zuzug von Flüchtlingen, Zunahme von Transferleistung
Merkmale des Projektgebietes: 

Ausländische Bewohner/innen

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