FITmobil - Fahrradfahren verbindet Nationen und Regionen

FITmobil - Fahrradfahren verbindet Nationen und Regionen
E-Mobilität eröffnet jeder Altersgruppe Aktionen und sportliche Unterstützung bei der Nahversorgung

Kontaktdaten

Förderverein Ehra-Lessien, ein Dorf - ein Team e.V.
Wittinger Straße 13
Gifhorner Straße 6,
38468 Ehra-Lessien
Telefonnummer: 
+495377237
Projektbeschreibung

Wir unterhalten seit 2015 eine öffentliche Fahrradwerkstatt in der Flüchtlingswohnanlage in Lessien, die ehrenamtlich geführt wird. Über den Tourismusverband Südheide bietet der Verein auch geführte Fahrradtouren auf den gut ausgebauten land- u. forstwirtschaftlichen Wegen in der Region an. Nach der Premisse „Repatratur vor wegwerfen“ und „Ausleihen vor Neukauf“ wollen wir Bikes und 2 E-Lastenbikes (Neuanschaffung) für Ausleihen und gemeinsame Aktionen anbieten. Das Angebot soll sich an Senioren, sozialschwache- und Flüchtlingsfamilie richten. Gemeinsam sollen Einkaufs- und Ausflugsfahrten sowie Fahrradfahr-Lernkurse für Flüchtlingsfrauen angeboten werden. Hier ist uns der Kontakt der unterschiedlichsten Kulturen und Altersstrukturen wichtig. Außerdem wollen wir eine umweltfreundliche Alternative zu ÖPNV und Auto bieten.

Der ÖPNV ist unzureichend für Ältere, Sozialschwache und Flüchtlingsfamilien (ca. 200 Flüchtlinge). Autos sind nicht vorhanden.  Es gibt keine Direktbuslinien und der Busverkehr ist in den Ferien noch mehr eingeschränkt. Verein betreibt ehrenamtlich eine öffentliche Fahrradwerkstatt in der Flüchtlingswohnanlage. Nach dem Motto "reparieren geht vor wegwerfen" ist sie ein wichtiges Bindeglied für Integration und soziale Kontakte. Für Einkäufe sind normale Räder schlecht geeignet. Desweiteren bleiben immer die Kleinkinder benachteiligt, wenn Fahrradtouren angeboten werden. Es gibt neben den Freizeitstrecken einen gut ausgebauten Bundesradweg zum Grundzentrum Brome. Senioren, die nicht mehr mit dem PKW fahren wollen, würden sich an Einkaufstouren beteiligen, scheuen aber den Transport der Einkäufe. Auch hier wären die E-Lastenbikes eine große Hilfe. Flüchtlinge und Bürger werden durch das Projekt motiviert sich gemeinsam an den Angeboten zu beteiligen. Menschen mit und ohne Migrationshintergrund lernen sich gegenseitig kenne, erkunden gemeinsam die Region oder helfen sich gegenseitig. Die E-Lastenbikes können auch für eigen Aktivitäten von Familien und Gruppen ausgeliehen werden. 

Frauen sollen Fahrradfahren lernen

Teilnahme am dörflichen Leben

Gerade Flüchtlingsfrauen oder aus sozialschwachen Familie können nicht Fahrradfahren. Durch das erlernen des Fahrradfahrens haben sie die Möglichkeit umweltfreundlich mobil zu sein und die Chancen für eine Integration in der Dorfgemeinsacht steigt.

Ausbau von sozialen Netzwerken und Förderung des sanften Tourismus

Bürger und Vereine können die Räder ausleihen

Geplant ist, dass z.B. ein E-Lastenbike in der Fahrradwerkstatt in Lessien untergebracht ist und ein E-Lastenbike am Dorftreff MOSAIK in Ehra. So ist gewährleistet, dass alle Bürger einen Nutzen davon haben. Es besteht schon jetzt eine enge Zusammenarbeit mit den Vereinen im Ort, die auch schon den Vereinsbus für eigene Vereinszwecke ausleihen können. So soll auch mit den Lastenbikes verfahren werden. Eine der Stärken in unserer Dorfgemeinschaft ist, dass wir uns gegenseitig helfen!

Ausbau von Fahrradtourismus in unserer Region

Der Förderverein bietet ehrenamtlich seit Jahren geführte Wanderungen und Fahrradtouren auf dem "Sagen- und Geschichtslehrpfad" Ehra-Lessien an. Oft wurde die Frage gestellt, ob es möglich ist, Fahrräder auszuleihen. Einige Fahrräder stehen schon zur Verfügung. Durch die Anschaffung der E-Lastenbikes können dann auch Familien mit Kleinkindern teilnehmen, oder Proviant für die Touren kann transportiert werden.

Menschen unterschiedlichster Nationen und Altersgruppen in der Gemeinde zusammenführen

soziale Kontakte zwischen Einheimischen und Neubürgern vertiefen

Informationsveranstaltungen im Dorf machen auf das Projekt aufmerksam. Das Angebot (einmal die Woche) für gemeinsame Einkaufsfahrten stärkt die Kontakte. Soziales Netzwerk für nicht mehr mobile Menschen wird ausgebaut. Einkäufe für Hilfsbedürftige werden mit erledigt. Bei schlechtem Wetter werden die Einkäufe mit dem vereinseigenen VW-Bus durchgeführt, so dass die sozialen Kontakte erhalten bleiben. Geführte Fahrradtouren sind gerade auch für Neubürger eine gute Möglichkeit, die Gebiete um Ehra-Lessien herum, die zur Naherholung geradezu einladen, kennenzulernen und Kontakte zu einheimischen zu knüpfen.

Kinder in das Projekt einbinden

Kleinkinder, die noch nicht selbst Fahrradfahren können, werden bei den Einkaufs- und Fahrradtouren in die Umgebung mit eingebunden. Die E-Lastenbikes stehen der Bevölkerung zum Ausleihen zur Verfügung. Gerade für Familien, insbesondere sozialschwache, ist das Ausleihen der Bikes eine gute Möglichkeit, etwas gemeinsam zu unternehmen.

Alternative, bzw. zusätzliches Angebot zu Auto und ÖPNV

Die alternative Möglichkeit zur Fortbewegung ist auch ein sportliches Angebot. Das Projekt ist ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig angelegt
Name des Projektgebietes: 
Gemeinde Ehra-Lessien
Stadttyp: 
ländlicher Raum (weniger als 5.000 Einwohner)
Einwohnerzahl des Projektgebietes: 
1750
Das Projektgebiet liegt im Programmgebiet „Soziale Stadt“: 
nein
Abgrenzung des Projektgebietes: 
Gemeinde Ehra-Lessien
Projektgebiet geprägt durch: 
Schlechte Nahversorgung (Waren, Dienstleistungen, medizinische Versorgung), Fehlende Infrastruktur (Soziales, Kultur, Bildung, Sport, Freizeit und Verkehr), Starke und übermäßig schnelle Veränderung der Bewohnerstruktur, Vermehrten Zuzug von Flüchtlingen, Fehlende Arbeitsplätze und Beschäftigungsangebote, Fehlende Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote
Merkmale des Projektgebietes: 

Menschen mit Zuwanderungsgeschichte Replicated

Anteil der älteren Bewohner/innen (ab 60 Jahre) Replicated

Anmerkung: 
geschätzter Wert
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