Begegnungen: Soziale Stadtentwicklung und integriertes Gemeinwesen bei Niedersachsen packt an-Tagung "Demokratie braucht..."
20. Februar 2026 / Johanna Klatt
Begegnungen – sie sind der zentrale Schlüssel zum Zusammenleben vor Ort, für unsere Gesellschaft, für die Demokratie. Darum standen Sie im Zentrum des Fachforums 1 des Fachkongress „Demokratie braucht...“ des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ am 19. Februar 2026, das wir gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Bauen und Verkehr inhaltlich gestalten und moderieren konnten.
- Katharina Over , Leiterin des Referats für Recht und Förderung des Städtebaus eröffnete das Forum aus Sicht der Landesperspektive, insbesondere mit Blick auf die beiden Programme „Sozialer Zusammenhalt“ und „Gute Nachbarschaft- Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement“.
- Als Konferenz, die insbesondere den Blick des „Engagements“ stärken möchte, startete der inhaltliche Teil mit der Perspektive der Ehrenamtlichen am Beispiel von zwei engagierten Frauen: Frau Lydia Balabko (Burgdorf, Ostlandring) und Frau Allaa Alsheikh Moussa (Salzgitter Berliner Straße) zeigten eindrücklich Ihre Wege. Ihr Engagement. Und Ihre Motive. Beeindruckend!
- Anhand der Beispiele aus Visselhövede, Göttingen und Großenkneten „reisten“ wir im Folgenden nicht nur durchs Land - sondern eindrücklich wurde das Ressortübergreifen deutlich („Bauen“ und „Soziales“ gehören zusammen).
- Frau Dr. Anke Schröder vom Landeskriminilamt stellte zentrale Erkenntnisse des Forschungsprojekts „Sicherheit und Vielfalt im Quartier – DIVERCITY“. Und praktische Anwendungsmöglichkeiten, die im Rahmen der SIPA („Sicherheitspartnerschaft im Städtebau“) entstanden sind, die für mehr Sicherheit und ein erhöhtes Sicherheitsgefühl im Wohnumfeld sorgen können.
- Markus Kissling, Vorsitzender der BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit, ergänzte das Abschlusspodium, in dem die Titelfrage „Demokratie braucht … Begegnung“, aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wurde. Niedersachsen, das wurde hier deutlich, profitiert von einem professionellen Praxisnetzwerk aus hunderten "Kraftzentren" vor Ort!
Klar wurde, das fasste Moderatorin Johanna Klatt schießlich, zusammen: dass Begegnung nicht voraussetzungslos funktioniere. Sie brauche u.a.:
- Zeit, echte und analoge Kontakte
- Fakten/ Wissen kann helfen, bestehende Vorurteile (sei es gegenüber Menschen oder ganzen Stadtteilen) zu begegnen und nicht zuletzt:
- Räume und Orte: Vom Begegnungstreff bis zum Funpark draußen.
- Die allerdings nicht „von alleine“ funktionieren, sondern „bespielt“ werden müssen. Es braucht, gerade um das unglaubliche ehrenamtliche Engagement zu stützen, die professionelle Gemeinwesenarbeit vor Ort.
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