Schreibwerkstatt „Tausendundeine Nacht - Frauen erzählen, Frauen schreiben, Frauen zählen!“

Schreibwerkstatt „Tausendundeine Nacht - Frauen erzählen, Frauen schreiben, Frauen zählen!“
Worte verbinden, Geschichten werden Stimme

Kontaktdaten

Kulturtreff Roderbruch
Rotekreuzstr 19
30627 Hannover
Telefonnummer: 
0511 - 549 81 80

Projektbeschreibung

In der Schreibwerkstatt begegnen sich Frauen mit und ohne Migrationserfahrung, um ihre Geschichten zu erzählen, aufzuschreiben und zu teilen. Unter der Leitung der Schriftstellerin Rauda Al-Taha und mit Unterstützung von Muhja Söllner entstehen Texte in verschiedenen Sprachen – Arabisch, Deutsch, Persisch, Kurdisch, Englisch und Ukrainisch.
Die Werkstatt eröffnet kreative Räume für Begegnung, Austausch und kulturelle Verständigung. Zum Abschluss werden die Texte in einem Buch veröffentlicht und in einer kalligrafischen Ausstellung präsentiert, um die Stimmen der Frauen sichtbar und hörbar zu machen.

Der Stadtteil Roderbruch ist durch große sprachliche und kulturelle Vielfalt geprägt. Viele Frauen mit und ohne Migrationserfahrung möchten ihre Geschichten teilen, finden dafür jedoch selten Raum oder sprachliche Unterstützung. Das Projekt schafft einen geschützten Ort, in dem sie ihre Erfahrungen kreativ ausdrücken, Deutsch als gemeinsame Sprache nutzen und die kulturelle Vielfalt des Stadtteils sichtbar machen können.

Selbstwirksamkeit und Teilhabe stärken

Mehrsprachigen Austausch und kulturelle Vielfalt sichtbar machen

Texte werden in verschiedenen Sprachen (Arabisch, Persisch, Kurdisch, Ukrainisch, Englisch, Deutsch) verfasst und bei Bedarf gemeinsam übersetzt. Gemeinsames Vorlesen und Besprechen der Texte in Originalsprache und deutscher Übersetzung. Erstellung eines zweisprachigen Buches (Deutsch + Originalsprache). Ausstellung der Texte mit mehrsprachigen Zitaten und kalligrafischen Elementen. Thematische Schreibimpulse zu Herkunft, Identität und kulturellem Austausch.

Deutsch als gemeinsame Sprache und Verständigungsbasis fördern

Einführung einfacher deutscher Schreibübungen für Teilnehmerinnen mit geringeren Sprachkenntnissen. Unterstützung durch Übersetzerin (z. B. Muhja Söllner), um Sprachbarrieren zu überwinden. Gemeinsame Diskussionen über deutsche Begriffe, Redewendungen und Ausdrucksformen. Förderung von „Sprachpartnerschaften“ zwischen Teilnehmerinnen mit unterschiedlichem Sprachniveau. Präsentation der Ergebnisse (z. B. bei Lesungen) überwiegend auf Deutsch, um Verständnis und Teilhabe zu stärken.

Interkulturelle Verständigung und gegenseitige Anerkennung fördern

Austausch über kulturelle Themen, Traditionen und Lebensgeschichten als Teil des kreativen Prozesses. Respektvolle Gesprächsrunden mit aktiver Moderation, um gegenseitiges Zuhören zu stärken. Literarische Impulse aus arabischer, deutscher und internationaler Literatur als Brücke zwischen Kulturen. Abschlussveranstaltung mit Lesung und Ausstellung, die Vielfalt im Stadtteil sichtbar macht.
Stadttyp: 
Großstadt (über 100.000 Einwohner)
Einwohnerzahl des Projektgebietes: 
7639
Das Projektgebiet liegt im Programmgebiet „Soziale Stadt“: 
nein
Quelle / Anmerkungen: 
Dez III der Landeshauptstadt Hannover, Amt für Statistik
Abgrenzung des Projektgebietes: 
Baumschulenallee, Osterfelddamm, Karl- Wiechert-Allee, Neue Landstraße
Projektgebiet geprägt durch: 
Hohe Einwohnerdichte, Bauliche Mängel in der vorhandenen Infrastruktur, Ein schlechtes Gebietsimage, Vermehrten Zuzug von Flüchtlingen, Zunahme von Transferleistung
Merkmale des Projektgebietes: 

Anteil Kinder (bis 14 Jahre)

Arbeitslose Menschen (gesamt)

Davon arbeitslose junge Menschen

Ausländische Bewohner/innen

Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Menschen die Transferleistungen beziehen (gesamt)

Davon Kinder die Transferleistungen beziehen

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